Botanischer Name: Cucurbita pepo subspezies pepo convar. giromontiina
Die Zucchini, als Unterart des Gartenkürbisses, sind hierzulande klassische Sommergemüse. Dabei passen sie auch geschmacklich hervorragend zu den gleichzeitig erntereifen Paprikas, Tomaten und Auberginen. Während ihre Vorfahren aus Amerika stammen und sie in Italien gezüchtet wurden, sorgen sie auch hierzulande immer wieder für eine regelrechte “Zucchini-Schwemme” von Juni bis in den September.
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Vitamin B6, Folsäure, Vitamin A, Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen
93% Wasser
20 kcal/100g
Gesundheitliche Aspekte: Verdauungsfördernd, stärken das Immunsystem, wirkt Blutdruck regulierend, gut für die Nerven
Saison bei der Gemüse-Koop: Wir versuchen Zucchinis so früh es geht in Boden zu bekommen, jedoch sind die Jungpflanzen sehr Kälte empfindlich, daher ist die erste Ernte meist Mitte/Ende Juni. Richtig große Zucchini Ernten gibt es dann im Juli und August, im September nehmen die Erntemengen ab und im Oktober werden die Zucchinis dann geräumt.
Lagerung: Für ein paar Tage können Zucchini im Kühlschrank aufbewahrt werden. Etwas länger halten sie sich bei ca. 10 bis 15 °C im Keller, allerdings nicht direkt neben Äpfeln oder Tomaten. Generell werden sie aber am besten möglichst rasch verarbeitet. Wichtig ist ein schonender Transport, um Druckstellen und Beschädigungen zu vermeiden, da die Zucchini an diesen Stellen besonders leicht schlecht werden.
Haltbar machen: Zucchini lassen sich gut in Essig oder Öl einlegen oder mit Hilfe einer Salzlake fermentieren. Außerdem können Zucchini problemlos eingefroren werden. Dazu werden sie ganz einfach in Stücke geschnitten und portionsweise im Gefrierfach aufbewahrt. Damit sie nach dem Auftauen nicht zu sehr matschen, kann man die Stücke vor dem Portionieren salzen. Auch das Trocknen von Zucchini ist möglich, um sie im Winter als knusprigen Snack oder als Suppeneinlage zu genießen.
Zubereitung: Die Zucchini-Früchte können mit Schalen und Kernen verwendet werden, nur der Ansatz muss entfernt werden. Bei besonders großen Exemplaren ist es außerdem sinnvoll, die Kerne mit einem Löffel herauszukratzen, da sie etwas fester sein können.
Auch roh sind Zucchini sehr bekömmlich, meist werden sie aber gebraten, gegrillt oder gekocht.
Vorsicht: Sollte eine Zucchini bitter schmecken, enthält sie möglicherweise giftige Cucurbitacine, die auch beim Erhitzen nicht zerfallen. Daher muss sie leider entsorgt werden. Bei den typischen Zucchini-Züchtungen sollte dies allerdings nicht vorkommen.